Nachhaltigkeit

Nachhaltig leben – Konsum

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Im letzten Jahr ist einiges passiert. Unter anderem lebe ich mittlerweile nachhaltiger als zuvor und achte auf die Umweltauswirkungen meines Handelns. Wie ich mittlerweile auf nachhaltigen Konsum achte, zeige ich euch heute.

Wie kam es überhaupt dazu?

Im März letzten Jahres habe ich angefangen Louisa Dellert auf Instagram zu folgen. Sie beschäftigt sich schon länger mit Nachhaltigkeit – insbesondere mit ökologischer Nachhaltigkeit und so wurde ich mitgerissen. Die ganzen Daten und Fakten haben mich so überzeugt, dass ich etwas in meinem Leben ändern musste. Ich habe mir Bücher angeschafft, mich eingelesen in die Nachhaltigkeit und in den Minimalismus und war voller Tatendrang. Am liebsten würde ich weitere Bachelorarbeiten nur über Nachhaltigkeit schreiben – da ich meine aber bereits erfolgreich abgegeben habe, schreibe ich einfach Blogposts darüber. Leider verlor ich mich bei meinem Tatendrang in Aktionismus und war übereifrig und konnte meinen eigenen Anforderungen nicht gerecht werden. So musste ich mir selbst eingestehen, dass man nicht alles auf einmal ändern kann und auch gar nicht alles ändern muss. Meine Devise aus der ersten Phase: Ändere all die Dinge, die dich im Alltag nicht einschränken, wenn du sie änderst.

Nun komme ich aber mal zu dem Thema des heutigen Blogposts – dem Konsum. Wir konsumieren jeden Tag aufs Neue. Dazu zählen nicht nur der offensichtliche Konsum wie das Erwerben von Lebensmitteln oder Kleidung, sondern auch der Konsum von den Ressourcen hinter den fertigen Produkten. Diese Ressourcen sind nämlich weitaus mehr in Anspruch genommen als wir denken und als wir wissen. Nicht nur das virtuelle Wasser wie beispielsweise für eine Tasse Kaffee, sondern auch die Arbeitskraft eines Menschen, die Energie, die gebraucht wird und die Transportwege.

Die ersten Schritte zum nachhaltigen Konsum

Der allererste Schritt ist schon mal, dass man sich überhaupt damit beschäftigt, was man konsumiert. Dann findest du heraus, was du am meisten konsumierst. Im Normalfall sind das Lebensmittel, Transportmittel und Kleidung. Um die drei Klimasünder nachhaltiger zu gestalten, überlegst du dir, was genau du ändern kannst, ohne dich im Alltag zu sehr einzuschränken. In meinem Fall waren das folgende Dinge:

  • Lebensmittel in bio Qualität zu kaufen, sofern sie im Vergleich zu konventioneller Qualität keine Mehrverpackung haben
  • saisonaler einkaufen
  • die Ernährung umstellen
  • mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder auch mal zu Fuß gehen
  • Reiseziele klimaschonender erreichen: mit der Bahn oder dem Bus fahren
  • Wenn fliegen, dann kompensieren
  • Kleidung seltener kaufen – nur noch, wenn etwas ersetzt werden muss oder ich wirklich im ersten Moment denke „Ja, das will ich haben“
  • Kleidung von Fair Fashion Marken oder – noch besser – Second Hand kaufen
  • konventionelle Produkte durch nachhaltige, möglichst unverpackte Produkte ersetzen

Letztendlich sind das nur meine ersten Schritte zu einem nachhaltigerem Leben in Sachen Konsum. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch noch viele Dinge, die ich verbessern kann – nobody is perfect. In meinem Einkaufswagen landen auch mal Avocados und Zitronen oder wenn ich einen Gutschein für ein „normales“ Bekleidungsgeschäft habe, lasse ich den natürlich nicht verfallen, sondern kaufe da etwas.

Meine Inspirationen für den Anfang

Zu vielen dieser und weiterer Themen kommt in Zukunft noch mehr Input. Bis dahin wünsche ich dir eine nachhaltige Zeit und hoffe, dass du einige Tipps mitnehmen konntest und/oder du dich in deinem Verhalten bestätigt siehst. Schreib mir gerne deine Erfahrungen und Tipps.

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